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Freebaze (das Original)
Der Nurflügel Freebaze wurde von mir mitentwickelt, er fliegt noch besser als erwartet... Wenn am Hang garnichts mehr geht, die HLG's längst abgesoffen sind, alle anderen sowieso, dann ist das richtige Freebaze Wetter. durch das geringe Gewicht (ca. 150g Abfluggewicht) ergibt sich eine Flächenbelastung von unter 5g/m². So hat man top Kreisflugeigenschaften und heftiges steigen bei kleinster Thermik oder Minimalhangaufwind. Bei relativ starkem Wind (so 3-4 Windstärken) ist der "Baze" immer noch gut zu fliegen, durch das Sipkill mod. Profil läuft er doch besser als erwartet. Im Moment ist eine gekürzte Version im Test (Freebaze SC). Diese wurde je Seite um 10 cm gekürzt, sehr erfolgreich am Hang, in der Ebene und Indoor geflogen. Auch ein Jet Aufsatz wurde geflogen. Es wurde natürlich auch SAL probiert, mit und ohne Lasso, wobei mit ca. 1,5 m oder mehr Schnur eine angenehme Höhe leicht erreicht wird!
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Zur Herstellung der Styro- oder EPP- Kerne braucht man Schneiderippen. Dazu lädt man sich das Profileprogramm runter und druckt sich das Sipkill- Profil aus. Die eingegebene Flächentiefe muss dabei etwas grösser sein als die Flächentiefe im Plan, da die Kerne an der Endleiste noch so 3-4mm dick sein müssen. Man klebt den Papierausdruck auf geeignetes Schneiderippen- Material. Am besten und aufwändigsten ist dünnes Alublech, zur Not geht auch 1,5mm Sperrholz. Wir haben Holz mit Alublechbeschichtung (Schönen Dank an Michael und Burchard nach Nottuln). Man bohrt kleine Löcher in die Rippen, um sie nachher mit kleinen Nägeln an den Styroplatten feststecken zu können. Als nächstes schneidet man sich aus einer 50mm- Platte EPP (oder zum Üben vorher aus billigem Baumarkt- Styro) die beiden Flächenhälften mit einem Heissdraht zu. Diese sollten schon einigermassen symmetrisch sein. Nun beschwert man diese und bringt die Rippen für den Unterzug an beiden Seiten des Styroteils an. Man schneidet die Kontur mit dem Heissdraht zu, wechselt die Unterzug- gegen die Oberzugrippen aus und schneidet die obere Kontur. Fertig ist eine Hälfte. Die andere Flächenhälfte macht man genauso, aber aufgepasst! Man sollte schon eine rechte und eine linke Flächenhälfte haben, das fliegt besser. Die beiden Hälften werden nun mit einem verträglichen Kleber zusammengeklebt. Wärend es trocknet, mischt man sich in einem alten Marmeladenglas wasserfesten Weissleim im Verhältnis 3:1 mit Wasser. Hiermit werden die Flächen eingestrichen, welche später mit Strapping- Tape (Strape) beklebt werden. Dann wird das Modell an allen relevanten Stellen mit Strape verstärkt, welches zur besseren Haftung auch noch angebügelt werden kann. Die Ruder macht man aus 3mm- Depron (an der Gelenkkante abgeschrägt), welches rundherum mit transparentem Paketklebeband eingefasst wird. Das hält dann viel besser weil nicht immer die Kanten beschädigt werden. Vor dem Anschlagen der Ruder (unten) an der Hinterkante der Fläche werden die Ruderhörner angetaped. Nun baut man die Anlage so ein dass der Schwerpunkt bleifrei eingehalten werden kann und die Servokabel nicht zu kurz werden. Alle Komponenten werden einfach in die passend zugeschnittenen Löcher (entlang des Umfangs 1-2mm zu klein) im Styro gedrückt und mit Strape fixiert. Die Anlenkungen bestehen aus 1mm Stahldraht. Die Winglezz bestehen ebenfalls aus Depron; sie werden unten mit einem Kohlestab und oben mit einem Streifen Strape verstärkt. Der Schwerpunkt ist ca 190mm hinter der Spitze. Ausschläge: reichlich, besser zuviel als zuwenig, ansonsten nach Geschmack. Wenn der korrekteste Schwerpunkt erflogen ist, sollten die Ruder in Neutrallage nur ca. 3 mm nach oben stehen, sonst ist das Modell kopflastig. Wenn es sehr schnell abreisst, und schlecht zu steuern ist, dann ist das Modell schwanzlastig!
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... mann waren wir jung (anm. d. Red.)