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Propsaver für GWS Luftschrauben
Schon oft hat man sich über gebrochene oder verbogene GWS Luftschrauben geärgert, gerade im Indoorbereich. Eine Schutzmöglichkeit ist ein einfacher Propsaver:
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So hat der Propeller die Möglichkeit, sich bei Bodenberührung zur Seite wegzubiegen, ohne beschädigt zu werden. Die Haltekraft kann mit einem mehr oder weniger starken Gummiband eingestellt werden (siehe Fotos)
Die Welle wird vorne spitz geschliffen, hinten in Richtung der Glocke muss sie unverändert bleiben, damit der Propeller nicht schief sitzt und unwuchtig läuft!
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Hier wurde eine CFK Welle eingesetzt und ein leichter Propsaver aus Kunststoff gebaut. Dazu wurde das Mittelteil eines alten GWS Propellers, ca. halbiert, verwendet. Die Querstifte sind aus 1mm CFK. Dieser Mitnehmer wiegt ca. 0,4 Gramm.
Glocke auf der Welle ausrichten und verkleben
Wenn die Glocke schief auf der Welle befestigt ist, läuft sie logischerweise nicht rund. Das kann zu Vibrationen führen, im schlimmeren Fall schleifen die Magnete am Stator. Mit einem Stator auf einer Grundplatte, wie er aus einem Laufwerk ausgebaut wird, kann eine einfache aber wirksame Hilfe zum geraden Ausrichten gebaut werden. Die Rückseite des Loches in der Mitte muss dazu vorsichtig durchbohrt werden, oder die Metallplatte am hinteren Ende entfernt werden, je nach Laufwerkstyp. Eventuelle Unebenheiten, wie Nieten usw. müssen eben geschliffen bzw. entfernt werden. Nun kann die Welle komplett hindurchgeschoben werden. Die Glocke hält durch die Magnetkraft auf der Rückseite der Metallplatte, man kann nun die Welle in der gewünschten Position festkleben. Um die Angelegenheit dauerhaft stabil zu machen, empfielt es sich, direkt einen Propsaver (siehe oben) mit zu verkleben.

Bei einem harten Crash kann sich die Glocke wieder lösen, freihändig bekommt man sie nur schwer wieder sauber ausgerichtet, oft ist hier der Flugtag beendet. Wenn man das Teil einfach mitnimmt, kann man auch schnell auf dem Flugfeld oder in der Halle eine gelöste Glocke wieder einwandfrei richten und weiterfliegen :-)
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Links sieht man die Oberseite mit Stator, rechts die Unterseite mit ebener Fläche und durchgehender Bohrung.
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Die Glocke wird aufgeschoben und die Welle wird bei gewünschter Länge mit der Glocke verklebt.