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Lipo Heizbox
Für optimale Leistung eines Lithium Polymer Akkus sind ca. 40°C optimal. Gerade im Winter haben die Akkus draußen kaum Leistung, und man erreicht nur die halbe Flugzeit. Laut mündlicher Überlieferungen sollen die Akkus bei Belastung unter 20°C sogar Schaden nehmen. Die Akkus können deshalb vorgewärmt werden, z. B. auf der Heizung. Alternativ gibt es teure Lipo-Heizboxen zu kaufen. Ich habe mich für einen Eigenbau entschieden: Eine Kiste aus 3 mm Kunststoffplatten, innen isoliert mit 5 mm dicker, selbstklebender Schaumplatte, einer günstigen Temperaturregeleinheit (ebay, ca. 7€) sowie einer Heizfolie (12V, 36W, ebay, ca. 12€). Die Akkus liegen in ca. 2,5 cm Abstand zur Heizfolie auf einem Kunststoffgitter. Details wie Magnetverschluss und Schaumgummi zur Kabeldurchführung runden diese Heizbox ab.
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Bitte darauf achten, dass die Akkus beim Betrieb nicht zu heiß werden, der Hersteller schreibt, dass ab 70°C Schäden am Akku entstehen. In der Halle reicht es oft aus, die Akkus vorzuwärmen und dann wie gewohnt im / am Modell zu befestigen, so dass sie nach dem Flug handwarm aber nicht unnötig heiß sind.
Alternative 2: einen Verbrennerflieger (der Name ist Programm) verbrennen, über den Feuer den Lipo erwärmen (hier eine 1,8m Extra)
Alternative 1: man kaufe sich einen Turbinenflieger um seine Lipos vorzuwärmen.
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Wer keine Lust auf selber bauen hat, kauft sich für ca. 15€ beim Chinamann den Lipo Battery Warmer von Turnigy. Dieser hat eine einstellbare Temperatur zwischen 25 und 45°C in 2,5°C Schritten. Den vorhandenen XT 60 Stecker habe ich gegen einen durchgeschleiften MPX Stecker getauscht, so kann man ihn zwischen Netzteil und Ladegerät oder an einem Akku anschließen.